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Kurbelfische in der
Kitsch-Bude

  • Content event teaser kitsch bude

Die Kitsch-Bude war Treffpunkt für jedermann. Die Straßenbahn führt ja bekanntlich direkt vor der Halle her, und diese war somit zentraler Punkt als Wartehalle, gleichzeitig aber auch als Verkaufshalle. Babies wurden in der "Bude" gewickelt und versorgt. Meine Mutter erzählte mir, dass ich selbst als Kleinkind auf einer Bank ins Geschäft gelegt wurde. Vater gab oft gute Ratschläge, und da eine gute Beziehung zu allen Kunden herrschte, gab es Beratung in allen Lebenslagen.

Morgens um 6.00 Uhr kamen die Bergleute von Lothringen und spülten ihren Staub aus der Kehle. So entstand eine Art Stammtisch für die Kumpel. Wehe, wenn die Halle um 6.00 Uhr noch nicht geöffnet war. Dann gab's Zoff...

Ingrid Kastropp, geb. Kitsch, in einem Gespräch mit Gert Kivelitz, aus: "Gehrte - was die Steine uns erzählen".

Beteiligte Kolleg*innen

Monika Ortmann

Gefördert durch

Stadt Bochum
Stadtwerke Bochum
Bochumer Kulturrat e.V.

2. Juli 2005 » 17 Uhr
23. Juli 2005 » 18 Uhr

Do.-Sa. 15 bis 18 Uhr
Kitsch-Bude
Castroper Hellweg 365
44805 Bochum
2. Juli 2005 » 17 Uhr
Vernissage
Kitsch-Bude
Castroper Hellweg 365
44805 Bochum