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Privat

Die Naherholungszone der Stadt Ennepetal - das Tal der Hülsenbecke.

Austragungsort der Nature Art 2005.

 

Ein lauschiger Platz am Waldesrand möchte, dass meine Kollegin Ortmann und ich  teilnehmen ...

... aber Organisatoren, Kuratoren und Umweltverantwortliche verwehren dem lauschigen Platz, der uns aufforderte, ihn temporär mit einer ephemeren Installation aus Laub und Gras noch lauschiger zu gestalten, die Teilnahme.

Kein Bitten, kein Betteln, kein Argumentieren half. Meine Kollegin Ortmann und ich gaben auf.

 

Wo meine Kollegin Ortmann und ich aber nun einmal in der schönen Natur standen, taten wir, wass reiche Leute eben in der schönen Natur so machen:

Wir wählten das schönste Stück am See und privatisierten es.

 

Beinahe könnte man versucht sein zu sagen, dass es ein unglaublicher Zufall gewesen sei, dass Kollegin Ortmanns und meine Schönsterprivatplatzamsee-Einweihungsfeierlichkeit auf den gleichen Tag und die gleiche Stunde fiel, wie die Vernissage der Nature Art 2005 auf dem überraschenderweise direkt benachbarten Ausstellungsgelände.

 

So kam es, das die Prozession neugieriger Kunstliebhaber auch zu unserem schönsten Privatplatz am See schlenderte und Einlass begehrte.

Leider war es nun an uns, alle unwichtigen Leute und alle jene, die keine persönliche Einladung vorweisen konnten, abzuweisen.

Aus sicherer Entfernung schauten die unwichtigen Leute und alle jene, die keine persönliche Einladung vorweisen konnten, uns zu, wie wir all die Köstlichkeiten von Buffet und Bar zu uns nahmen und wie wir feierlich mit den wichtigen Leuten und jenen, die eine persönliche Einladung vorweisen konnten, scherzten, parlierten und es uns auf vielfältige Weise gut gehen ließen.

 

Kontext

Nature Art, Ennepetal 2005

Beteiligte Kolleg*innen

Monika Ortmann, Bochum