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Nerve (2011)

Nerve ist ein Gedankenexperiment von Wolfram Lakaszus und Monika Ortmann anlässlich der Langen Nacht der Museen in Berlin.

Monika Ortmanns Netzwerk aus Knoten und Kanten ist eigentlich eine völlig eigenständige Rauminstallation. Ihre Form assoziiert je nach Betrachter das Nest eines riesigen Insekts oder die makroskopische Darstellung eines Ausschnitts aus einem Gehirn.

Normalerweise hüten sich Ortmanns Betrachter an ihren Installationen herumzufummeln (zumindest so lange keiner hinschaut).

Aber die Installation im Berliner Atelier der beiden Bochumer füllt den Raum fast vollständig aus. Es ist kaum möglich, die Installtion von Nahem zu betrachten, ohne mit ihr in Kontakt zu geraten...

... und dann geschieht es: Das Netz gerät in Schwingungen und erwacht spektakulär zum Leben.

Es ist als hätte man das Insekt geweckt oder als hätte man die übergroßen Synapsen erschreckt. Der Raum füllt sich mit grellem Licht und schrillen Klängen.

 

Schnell lernt der Besucher, dass er sich nicht in den Fängen von etwas gefährlichem befindet. Die Klänge und das Licht scheinen in strengem kausalen Zusammenhang mit den Schwingungen des Netzes zu stehen. 

Der Besucher entdeckt in der Installation die Merkmale eines neuartigen Musikinstrumentes und beginnt indes mit dessen Erforschung.

Kontext

Lange Nacht der Wissenschaften, Berlin 2011

Beteiligte Kolleg*innen

Monika Ortmann