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Polizeikeller

Was assoziieren wir – als Kinogänger, Krimiseher, Zeitungsleser – wenn wir an ein Gebäude der Polizei und dann an dessen Keller denken?

Was erwarten wir, wenn sich uns eine Gelegenheit bietet, in einen solchen Keller hinabzusteigen?

Der Keller des Unterkunftshauses ist dunkel.

Ein langer Gang, an dessen Decke unzählige Röhren und Kabel unterschiedlichster Dicke verlaufen.

Leuchtstreifen am Boden weisen den Weg durch die Passage.

Wenige Türen brechen die langen Wände.

Das Licht ist rötlich fahl.

Die Luft ist kühl und dunstig.

Neben den eigenen Schritten sind andere, fremde Geräusche zu hören.

Schritte nicht sichtbarer Anwesender. Rufe unbekannter Tierarten. Ein entferntes Plätschern. Stimmen deren räumlicher Ursprung unklar ist.

Ein Umweg führt durch eine Kette von gelblich gekachelten Räumen. Duschköpfe in den Decken wecken unangenehme Erinnerungen.

Kontext

zwischenraumzwischenzeit, Bochum 2013

Gefördert durch

Stiftung Kulturhauptstadt RUHR.2010
Stadt Bochum
BLB NRW