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Sonic Transfer

Securis et Malleus

An zwei weit voneinander entfernten Treffpunkten der Kultur und der Bildung steht jeweils eine Maschine aus Stahl.
Die beiden Maschinen - Securis und Malleus - sind miteinander verwandt. Sie sehen sich so ähnlich, wie es gleichaltrige Geschwister tun.

Beide Maschinen vermögen Klänge zu erzeugen.

 

Wer sie kennt, erkennt die feinen Unterschiede individueller Persönlichkeiten.
Die eine Maschine lässt sich gerne anfassen, die andere ist unnahbar.

In geheimnisvoller Weise stehen die Maschinen auch  über die große Distanz und den Kanal Brüssel-Willebroek hinweg stets in enger Verbindung.

 

Securis - die Maschine im Park des alten königlichen Jagtschlosses Koningsteen - ist von zugänglichem Charakter.
Sie besteht wie ihr Geschwister aus einem augenscheinlich alten Wagenrad, an dem diverse klangerzeugende Glieder gewachsen sind.
Eine Kurbel lädt die Menschen zur Interaktion ein.
Beim Kurbeln entfaltet die Maschine die ihr eigene herbe rhythmische Klangwelt.

 

Ganz anders Malleus - die Maschine, die auf der Insel der geschichtsträchtigen Alten Pastorei weilt. Sie steht an einer Stelle, die für die Menschen sehr schlecht erreichbar ist.
Sie schätzt es gar nicht berührt zu werden.

Aber auch diese Maschine beherrscht ihre eigene Klangwelt. Scheinbar unvermittelt gibt sie ihre Musikalität von Zeit zu Zeit zum Besten.
 

Die Beziehung der Geschwister

Die beiden Maschinen stehen in enger Verbindung.

Jedes Mal, wenn ein Mensch die Kurbel von Securis in der Oxdonkstraat betätigt, spürt dies ihr Geschwister Malleus in der Kerkstraat und beginnt daraufhin ebenfalls zu musizieren.

Malleus reagiert auf Securis

 

Die Geheimnisse der Geschwister

Das spirituelle Geheimnis:

Securis et Malleus wurden unter gleichen Händen am gleichen Ort zur gleichen Zeit erschaffen.
Sie stehen in spannungsvoller Beziehung die durch die Aufstellung an voneinander entfernten Orten besonders intensiv ist. Beide Orte sind jedoch voller spiritueller Energie (Koningsteen in esoterischer und die Alte Pastorei in christlicher Ausrichtung).
Securis et Malleus sind dabei durch eine Wasserstraße und einen Wasserkreis voneinander getrennt.
Mit Hilfe ihrer Tachyonen-Antennen halten Securis et Malleus jedoch auch über diese unnatürlichen Energiebarrieren hinweg ihren freistofflichen Kontakt.


 

Das wissenschaftliche Geheimnis:

Unter den Paradigmen der Ratio und der Wissenschaft erscheint beider Geheimnis in ganz anderer Weise.
Die beiden Stahlskulpturen von Wolfram Lakaszus sind mit Hilfe des Internets untereinander vernetzt. Sensoren in der Skulptur Securis erkennen, ob, in welcher Richtung und in welcher Geschwindigkeit die Kurbel betätigt wird. Ein Mikrokontroller im Kopf der Skulptur formt aus den rohen Messwerten ein Signal, das von einem Computer im Büro des Jagdschlosses ausgewertet und an einen Server in Wuppertal weitergemeldet wird.
Der Server in Wuppertal hält stets den aktuellen Stand der Aktion (oder Ruhe) von Securis zum Abruf bereit.
Im Büro der alten Pastorei steht ein weiterer Computer, der sekündlich den aktuellen Stand der Aktion (oder Ruhe) von Securis abruft.
Wenn demnach Securis gerade in Aktion ist, gibt dieser Computer entsprechende Steuerbefehle an einen Mikrokontroller ab, der wiederum den Motor von Malleus in entsprechende Bewegung (Drehrichtung, Geschwindigkeit) versetzt.

Kontext

Im Rahmen von WEGVANWATER

Beteiligte Kolleg*innen

Securis et Malleus entstanden in sehr enger Zusammenarbeit mit Peter Amann (in dessen Solinger Werkstatt).

Gefördert durch

Provinz Flämisch-Brabant