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Streichelbeton

Was tun mit drei überflüssig gewordenen Betonröhren?

Eine interaktive Klanginstallation in der Peter-Behrens-Halle
der TU Berlin.

 

Einst für einen gefährlichen Versuch als Schutz für die Experimentator*innen beschafft und benutzt, sind sie heute obsolet und dabei überwiegend im Weg.

Sie sind zu wertvoll um sie zu entsorgen und verknüpft mit der Hoffnung eines Tages für ein ähnliches Projekt wieder verwendbar zu sein. Je nach Platzbedarf der aktuellen Projekte werden sie von einer Ecke in die andere verfrachtet. Immer mit dem größten verfügbaren Kran. Immer mit lästigem Aufwand.

 

Für die Lange Nacht der Wissenschaften hat nun ein Team aus Mitarbeitern und Studenten des Fachgebiets Massivbau in intensiver Zusammenarbeit mit dem Medienkünstler Wolfram Lakaszus die drei Raum-Störenfriede in Musikinstrumente verwandelt.

Natürlich reichte die kurze Laufzeit der Langen Nacht nicht aus, die vielen Aspirant*innen zu virtuosen Betonröhristen zu machen. Trotz überraschend vieler Talente nahmen deshalb die Zeugen des Spektakels die drei Röhren während der ausgiebigen Übungsphasen mitunter als Klang-Störenfriede war.

Dabei waren die Instrumente überaus sensibel. Bei vielen Betonröhristen reichte bereits die Aura - mindestens jedoch ein sanftes Streicheln - um der jeweiligen Röhre hübsche Klänge zu entlocken.

Kontext

Lange Nacht der Wissenschaften, Berlin 2015

Beteiligte Kolleg*innen

Michael Hecker, Christoph Hilleringmann, Alexander Hückler, Philipp Reiter, Willfried Walkowiak
Technische Universität Berlin
Chair of Conceptual and structural Design
Prof. Dr. sc. techn. Mike Schlaich
Gustav-Meyer-Allee 25
13355 Berlin