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    Fabian Hochscheid

Visual Echo

Visual Echo ist eine raumgreifende Klanginstallation.

Anders als zu Vermuten, erzeugt sie nicht unmittelbar Klänge.

Hingegen sind es die Rezipienten, die durch die akustische Sensitivität der Installation dazu provoziert werden den klangerzeugenden Part zu übernehmen.

Ähnlich, wie bei einem Messinstrument, reagiert die Installation auf Geräusche im Raum mit zunehmender Intensität. Je nach Klangbild entsteht in den Kugeln ein farbenfrohes Leuchten. Vor allem Lautstärke und Impulsivität beeinflussen das visuelle Geschehen.

In welcher Weise die Klänge erzeugt werden hängt von den Besuchern ab. Sprache, Gesang, Geschrei, Geflüster, Klatsch-, Klopf- und Stampfgeräusche - alles erzeugt ein visuelles Echo.

Die „Qualität“ der Installation – also das Zusammenspiel zwischen Raumpräsenz, Klang- und Lichtspiel – determiniert mit der Kreativität und dem Mut der ihrer Nutzer.

Vielfach sind Lernprozesse zu beobachten. So wird gerne die Nutzungsweise von Vorgängern übernommen – bis zu dem Moment, an dem wieder jemand als erstes den Raum betritt und so auf sich gestellt die Installation eigenständig erkunden und ein neues interessantes Dialogschema erfinden kann.

 

Das hinter den Installationen liegende technische Konzept entstand im Rahmen des Residenz-Projektes Stadt-Land-Fluss-Kultur des Lokal Harmonie in Duisburg Ruhrort.

SLFK „importierte“ Künstler an den Niederrhein, die mit dort ansässigen Kollegen gemeinsam eine neue Idee umsetzen sollten.

Der 5. Resident kooperierte statt mit Künstlern mit Studierenden der Hochschule Rhein Waal in Kamp-Lintfort.

Im Wintersemester 2015/2016 wurden insgesamt 4 Projekte realisiert. Visual Echo ist eines davon.

Im Team mit den Digital-Media-Studierenden (MA) Jonathan Yen, Katrin Eichelberger, Shehroz Alam, Tobias Möller und Dominik Schulte von Prof. Dr.-Ing. Ido Aharon Iurgel ging es nicht nur darum, eine bestimmte ästhetisches Form zu realisieren. Darüber hinaus gehendes Ziel war es, die Komponenten aus denen die Installation besteht, so robust und flexibel zu gestalten, dass sie problemlos und ohne großen Zeitaufwand an immer neuen Orten neu zusammengesetzt und angepasst werden kann.

Dazu wurden alle Register des FabLabs der Hochschule gezogen. Der während des Semesters entstandene Prototyp weist diese bereits Merkmale auf. Er „überlebte“ Präsentationen an der Hochschule, im Lokal Harmonie in Duisburg, im Rahmen des Fests zu 10 Jahre Güterhallen in Solingen und im Rahmen einer Ausstellung des Kunstraum EN in einer ehmaligen Bürovilla eines Industriellen in Wetter an der Ruhr.

Kontext

Stadt Land Fluss Kultur Vol. II - Residenz IV

Beteiligte Kolleg*innen

Ido Aharon Iurgel – Jonathan Yen, Katrin Eichelberger, Shehroz Alam, Tobias Möller und Dominik Schulte