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KellerWetter

KellerWetter war eine temporäre in situ Arbeit mit Licht und Klang.

Der Keller eines seit langem leerstehenden Kontorgebäudes einer ehemaligen Gießerei in Wetter an der Ruhr:
Feucht, kühl, voller merkwürdiger Geräusche, vom Schmutz der Jahrzehnte gezeichnet und in starkem Kontrast zu den zu Galeriezwecken aufgepäppelten ehemaligen Büroetagen darüber.

Die Installation nahm die vorhandene Situation in spielerischer Absicht auf und pointiert sie sowohl visuell als auch akustisch.

Inspiriert von den mitunter sehr expliziten Klängen in den Abwasserrohen – ganz deutlich, sobald der Besucher (Ohren-)Zeuge der Benutzung der Toiletten in den oberen Stockwerken wurde – schuf Wolfram Lakaszus darauf aufbauend eine klangliche Atmosphäre, die die Besucher spaltete.

Während sie den einen das Fürchten lehrte, verleitete es die Anderen zum Verweilen und Entspannen. Ganz offenbar spielten dabei unterschiedliche Vorerfahrungen und Erwartungen eine interessante Rolle.

Die eingebrachten Klänge orientierten sich am vorhandenen ambiente Zischen und dem sporadischen Rauschen und Gluckern.

In den meisten der zugänglichen Kellerräume wurden die modernen Leuchtmittel gegen historische aus den 1940ern getauscht.

In zwei verbliebenen fensterlosen Räumen fehlte die Beleuchtung - eine Gute Gelegenheit unter Einsatz von Elektrolumineszenz-Fäden mit der Geometrie dieser auch besonders feuchten Kellerzone zu spielen.

Kontext

12 Räume - Ein Ausstellungsprojekt des Kunstraum EN