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Die Südparkallee

Ein 140 Meter langes Musikinstrument im öffentlichen Raum.

 

Südlich des Gebäudekomplexes ihres ehemaligen Güterbahnhofes hat die Stadt Solingen im Rahmen der Regionale 2006 eine Brachfläche ansatzweise in einen Park gewandelt.

Der ehemalige Schotter(-park-)platz wird nun durch eine Straße, ein Teilsegment der Korkenziehertrasse und durch eine Doppelreihe von 44 sehr jungen Bäumchen strukturiert.

 

Eine Aussicht, die die Phantasie von Iris Saenger und Wolfram Lakaszus beflügelte:

Wir sahen den an manchen Stellen noch herben Zustand der Fläche und die in ihre Gerüste gezwängten Bäumchen.
Wir erkannten die gartenarchitektonisch strenge Längs-Strukturierung des Areals und die Doppelbaumreihe, die die Assoziation einer Allee provozierte.

Allee leitet sich bekanntlich von aller (fr.) ab. Die Bäume standen früher auf beiden Seiten des Weges, damit dem Reisenden bei Nebel und Dämmerung, aber auch bei großer Hitze und Wind Schutz und Orientierung gewährt werden konnte.
Auch diente das Wurzelwerk der einst unbefestigten Wege der
Stabilisierung und dem Schutz vor Erosion und Verschlammung.

Mögen die historischen Motive für die Anlage einer Allee in Solingen von heute bedeutungslos erscheinen, es drängt sich doch der Eindruck auf, dass Bäume und Weg in Solingen irgendwie voneinander verrutscht sind.

Mit unserem Projekt warfen wir etwas „Licht“ auf die (garten-)architektonischen Aspekte und regten zur Hinterfragung dieses Raumes zwischen Güterhallen und Gleistrasse an.

Mit Licht und einem Interaktionsschema verstärkten wir die vorhandene Struktur des Areals und machten gleichzeitig den ästhetischen bzw. emotionalen Erfahrungsraum einer klassischen Allee nachvollziehbar.

Dazu lockten wir die Besucher mit Licht und harmonischen Klängen auf die Wiese zwischen den Bäumen. 

Kontext

Solingen 24h-live, 2006

Beteiligte Kolleg*innen

Iris Saenger

Gefördert durch

Stadt Solingen
Stadtwerke Solingen
Alexanderwerk AG, Remscheid
Jens Berger Elektrotechnik GbR, Lahn
Güterhallen e.V., Solingen