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Kirschenbrett

Das Kirschenbrett wirkt zunächst wie ein elegant designter Tisch.

Seine polierte Platte aus Kirschenholz fordert geradezu zur Berührung - zum Streicheln - heraus.

Wer sich traut, diesem Drang nachzugehen, wird überrascht, denn das Kirschenbrett reagiert mit Klängen.

An einigen Stellen ist das Kirschenbrett sehr sensibel. Bereits wenige Zentimeter vor der Oberfläche reagiert es auf die Anwesenheit der Hand.

Klänge erfüllen den Raum.

Entfernt erinnert es in seinem Verhalten an ein Theremin - dem ersten transportablen Musikinstrument vom Beginn des vergangenen Jahrhunderts.

Obwohl wir alle längst an die schnurlosen mobilen Computer (Taschentelefone) gewöhnt sind, fasziniert auch heute noch wie es gelingt, dem schlanken Kirschenbrett solch komplexe Klänge zu entlocken.

 

Die Klänge werden - je nach Situation - von Computern, Synthesizern, Stahlblechen oder Orgel- und Klavierrobotern erzeugt.

Das Brett ist im Grunde also mit den elektronischen Keyboards verwandt.

 

Ursprünglich als interaktives Ausstellungsobjekt konzipiert, ist das Kirschenbrett inzwischen wiederholt auch als Musikinstrument zum Einsatz gekommen (z.B. im Rahmen des Performance-Projektes Spiritus Lwa).

 

Das Kirschenbrett ist nun Teil des Projektes Entangled Spaces. Einem Projekt, das die Verknüpfung räumlich weit voneinander entfernter Kunstorte mit Mitteln des Internet of Things untersucht.

Gefördert durch

Das Holz ist eine Spende von Dieter Stein HolzDesign