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Stahlkugelding

Das Stahlkugelding stammt aus dem vergangenen Jahrhundert.

Mitte der 90er Jahre kam es auf die Welt: Bei direkter Berührung erzeugte es MIDI-Signale, aus denen Orgeln und Synthesizer Klänge formen konnten.

Es verhielt sich wie ein Keyboard mit sechs Tasten und einem Pitchregler.

Es war damals mit Lew Thermens Theremin verwandt und hatte leider auch dessen Malaisen geerbt: Blieb es eine Zeitlang unbespielt, neigte es dazu sich selbständig zu verstimmen.

 

2003 erhielt das Stahlkugelding sein erstes neues Hirn.

Ein damals modernerer Mikrokontroller (PIC 16F628) und eine verbesserte Sensorschaltung machten es unempfindlicher gegen Schwankungen der Temperatur und elektrischer Felder.

So zeigte es sich vielfach in Ausstellungen und Konzerten.

 

Im Herbst 2017 erhielt es nun sein zweites neues Hirn.

Dem technisch-kulturellen Wandel der Zeit folgend, kann das Stahlkugelding neben seinen alten Kunststücken (MIDI) nun auch die des "Internet of Things".
Neue Sensoren aus dem Automobilsektor verleihen ihm außerdem eine unvergleichliche Zuverlässigkeit.

Die Klang- und Lichterzeuger, die das Stahlkugelding steuert, können vor Ort stehen - sie müssen es aber nicht.
Das Stahlkugelding kann nun überall auf der Welt - wo es Zugang zum Internet findet - Klänge, Licht und Bewegungen von Objekten beeinflussen.

Materialien

Holz, Stahl, Mikrokontroller (ESP8266)