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FeedbackLoops

Ein Forschungsprojekt von Adriana Kocijan und Wolfram Lakaszus
 

Der Medienkünstler und die Performerin und Theatermacherin erproben die wechselseitigen Einflüsse, der Bewegung und der Haltung, auf den Klang – bzw. des Klangs auf die Bewegung.

Ausgangspunkt sind zunächst zwei unterschiedlich wirkende "Interaktionsschemata" typischer Installationen von Wolfram Lakaszus.

  • Eine interaktive Zone, die auf die Bewegungen der Performerin in ihr mit Klängen und Lichtveränderungen reagiert und
  • ein Körpersensor, der durch den Herzrhythmus der Performerin fernsteuernd auf Klänge und Licht Einfluss nimmt.

In Adriana Kocijans Experimenten spielt, die Beziehung des bedingt kontrollierbaren Außenklangs zum ebenso bedingt kontrollierbaren Innenklang eine besondere Rolle für ihren künstlerischen und inhaltlichen Ausdruck.

Sukzessive entwicklen die beiden ein eigenes sprachliches (und technisches) Instrumentarium, das ihnen als Fundament für neue Projekte dient.

 

Bei der Anwendung des Gelernten arbeiten Lakaszus und Kocijan ortsspezifisch. Stets werden der Ort, dessen Geschichte, Nutzer und Nutzung konzeptionell einbezogen.

Die Installationen (physische Architektur, Klang, Licht) wie die Performances sind immer auch Statements der Künstler zur jeweils vorgefundenen Situation.

 

Erste Ergebnisse wurden im Rahmen der Berliner Langen Nacht der Wissenschaften (Juni 2012), des Gießener Künstlerfestes Hardthof/ARThof6 (August 2012) und im Rahmen der Solinger Lichternacht (September 2012) präsentiert.

 

Ostern 2014 (19.-24. April) fanden die Arbeiten im halb-öffentlichen Raum statt: Im Rahmen des Projektes Lokal-Kunst des Kunstraum EN e.V. belebten Lakaszus und Kocijan eine Woche die Ennepetaler Fußgängerzone.

 

Im August 2014 war das Projekt zu Gast im Rahmen des Platzhirsch-Festivals in Duisburg.
Für die Festivalbesucher wurde mit Hilfe der SchallPlatte eine Tonzone in der Galerie JetztamDellplatz eingerichtet. Drei Tage hatten sie Gelegenheit die Klanginstallation selbst zu erforschen.

Höhepunkt war der Themenabend über "Nichtakademische Geräuschmusik" im Lehmbruckmuseum:
Zum Abschluß des Festivals zog die Installation Tonzone von der Galerie ins Museum um. Vier professionelle Tonzonennutzer - die im Vorfeld Gelegenheit hatten kleine Choreographien für die Tonzone zu entwickeln - präsentierten dem staunenden Publikum ihre Ergebnisse.

Beteiligte Kolleg*innen

Adriana Kocijan
Elisa Marshall & Darwin Díaz
Kanako Minami
Fátima Gomes